Unser Antrieb
Bestmögliche Entwicklung für Ihr Pflegekind.
Wir sind überzeugt:
Entwicklungsdefizite aufzuholen, Verhaltensauffälligkeiten umzulernen und die aktuellen Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, gelingt Kindern umso schneller, je eher die Kinder aus der Kindeswohl-gefährdenden und traumatisierenden Umwelt befreit und in eine geeignete Hilfeform untergebracht werden.
Besonders für Kinder im Aufnahmealter von 0-6 Jahren sind Pflegeeltern unverzichtbar und wichtig, da die mit dieser Hilfeform verbundenen familiären Strukturen und Prozesse für entwicklungstraumatisierte Kinder und ihrem Bedarf vielversprechender sind als eine stationäre Unterbringung in einer Wohngruppenform mit häufig wechselnden Bezugspersonen im Dienstbetrieb.
Die entwicklungsförderlichste Umgebung für entwicklungstraumatisierte Kinder kann in der Unterbringung bei für entwicklungstraumatisierte Kinder fachlich qualifizierten Pflegeeltern sichergestellt werden.
Herkömmliche Ausbildungen oder Begleitungen ambulanter Pflegekinderdienste für die sozialpädagogischen Herausforderungen an eine Pflegschaft entwicklungstraumatisierter Kinder sind nicht ausreichend und es bedarf sowohl einer spezialisierten Ausbildung als auch Begleitung.
Konkret bestehen die Probleme in
- … fehlenden Pflegeeltern, die den Kindern eine bestmögliche Entwicklung bieten können.
- … immer mehr Kindern, die auf Grund starker Vernachlässigung und Gewalterfahrungen entwicklungstraumatische Symptome in Form ausgeprägter Entwicklungsdefizite und Verhaltensauffälligkeiten zeigen.
- … steigenden sozialpädagogischen Herausforderungen in der Pflegschaft, die ohne eine entsprechende Qualifizierung auch mit intensiver Begleitung nicht zu meistern ist.
- … einem Übersehen des bestehenden oder sich ausprägenden Entwicklungstraumas beim Pflegekind und den einhergehenden Fehlern in den formulierten Anforderungen an Pflegeeltern und deren Begleitung, was zu häufigen Pflegeabbrüchen führt.
- … einer besonders hohen Anzahl an Pflegeabbrüchen (v.a. aufgrund mangelhafter Begleitung und den massiven Verhaltensauffälligkeiten des Kindes), was zu einer Verstärkung des kindlichen Misstrauens und der Verhaltensauffälligkeiten führt.


